01.03.2018 #Neuigkeiten

Wer oder was ist eigentlich dieser Stress?

Der Körper macht nie etwas ohne Grund.

 

Daher war Stress ursprünglich eine recht hilfreiche und sinnvolle Erfindung.

Evolutionsbedingt hat er unseren Vorfahren mit Sicherheit das ein oder andere Mal das Leben gerettet. Denn damals sorgte er dafür, uns in Gefahrensituationen kampf- oder fluchtbereit zu machen.

 

Wurden wir als Urzeitmensch von einem Raubtier angegriffen, führte die Ausschüttung von körpereigenen Stresshormonen (Cortisol, Adrenalin und Nonadrenalin) zu einer Erhöhung des Blutdrucks und Puls. Davon profitierte nicht nur unsere Muskulatur, die dadurch mit mehr sauerstoffreichem Blut versorgt wurde, es erhöhte ebenso die Sinneswahrnehmung und Aufmerksamkeit!

 

Im Gegenzug wurden andere, in dem Fall unwichtigeren Funktionen wie Verdauung sprich Darmtätigkeit eingestellt, um uns ganz auf dem Kampf zu fokussieren.

 

Unser Organismus differenziert sich heute funktionell nicht wesentlich von unseren Vorfahren und reagiert daher heute auf bestimmte Faktoren genau gleich!

Nur haben sich im Laufe der Zeit die Stressoren verändert.

 

Heute sind es Termine, Abgabefristen, Zeitmangel, Erwartungen im Job oder im Privatleben. Der wesentliche Unterschied ist also, dass wir uns nicht mehr kurzzeitig, sondern nahezu dauerhaft einer Stresssituation aussetzen, die uns ursprünglich in Todesangst versetzt hat.

 

Etliche Studien beweisen, dass die andauernde Ausschüttung von Stresshormonen zu einigen körperlichen Symptomen führt.

 

Zum Beispiel zu Schäden an unseren Blutgefäßen, durch den erhöhten Blutdruck. Oder zu Rückenschmerzen, da unsere Muskulatur dauerhaft auf Spannung eingestellt wird.

Nächtliche Erholung bleibt aus, da wir nicht richtig in den Tiefschlaf kommen. Wodurch der Körper sich nicht optimal regenerieren kann. Wir verarbeiten die überschüssige Energie über Zähneknirschen, durch das wir nicht nur unseren Zähnen einen Schaden zufügen, sondern ebenso Kopf und Nackenschmerzen verursachen!

 

Stress steht sogar in Verbindung mit Übergewicht, welches wiederum Gelenkbeschwerden und Herzkreislauferkrankungen bedingt. Abgesehen von physischen Erkrankungen fördert es zudem psychische Beschwerden wie Depressionen oder Angststörungen.

 

Klar, wir haben Termine etc., jedoch sollte man sich selbst einmal die Frage stellen, ob wir das Risiko für unsere Gesundheit überhaupt eingehen wollen und es überhaupt angebracht ist, sich von manchen Dingen so „stressen zu lassen“.

 

Wir sollten viel mehr Energie dafür nutzen, um uns auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren, denn lebensbedrohlichen Situationen sind wir in der Regel im Alltag nicht ausgesetzt.

Ein komplett stressfreies Leben wird es realistisch gesehen nicht geben, aber wir sollten versuchen das Beste daraus zu machen.

 

Daher würden wir uns freuen, Euch beim „entstressen“ zu helfen. Wie wäre es mit einem unserer Entspannungskurse? Zum Beispiel PMR, dem autogenen Training oder Yoga.